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Alkoholsucht

Allein in Deutschland gelten 10,4 Millionen Menschen als alkoholkrank oder potenziell suchtgefährdet. Diese als Krankheit anerkannte Sucht ist nicht auf ein bestimmtes soziales Klientel beschränkt, sondern kommt auch in den besten Familien vor. Dabei ist es wichtig, die Abhängigkeit nicht nur zu erkennen, sondern auch etwas dagegen zu tun.

Alkoholsucht
Sind Sie selbst von der Alkoholsucht betroffen oder machen Sie sich Sorgen um einen nahestehenden Menschen? Dann wenden Sie sich am besten noch heute an einen unserer kompetenten Experten, der Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Arten des Alkoholismus

Nicht jeder Mensch, der alkoholkrank ist, entspricht dem Klischee eines ständig Volltrunkenen. In den meisten Fällen wird die Alkoholsucht über einen langen Zeitraum selbst von nahen Angehörigen oder engen Freunden des Betroffenen nicht bemerkt. Zudem unterscheidet man nach einem Konzept aus dem Jahr 1951 verschiedene Abstufungen von Alkoholismus. Einige davon sind gesellschaftsfähig und werden im gemeinen Sprachgebrauch mitunter gar nicht mit den Begriffen alkoholkrank oder Alkoholsucht in Verbindung gebracht. Dies trifft beispielsweise auf den sogenannten Rauschtrinker zu, der im Falle des Alkoholgenusses seine Selbstkontrolle verliert und einfach nicht aufhören kann. Da sich diese Art von Alkoholabhängigkeit jedoch mit Phasen der Abstinenz abwechselt, sehen sich Betroffene oft nicht als suchtgefährdet. Ähnlich einem Rauschtrinker erkennen auch Quartalstrinker ihre eigene Alkoholsucht nicht. Letztgenannte können ebenso wie Rauschtrinker über eine unbestimmte Dauer auf Alkohol verzichten, durchleben aber in unregelmäßigen Abständen Phasen, in denen sie mitunter tage- oder wochenlang betrunken sind. Bei Spiegeltrinkern hingegen handelt es sich um Menschen, die immer eine gewisse Alkoholkonzentration im Blut benötigen, um im Alltag funktionieren zu können. Dieser Pegel erhöht sich im Laufe der Alkoholsucht, sodass ein Spiegeltrinker früher oder später auffällig wird. Doch egal um welche Art von Alkoholsucht es sich handelt: In jedem Fall ist eine Behandlung nötig, die dem Betroffenen ein Leben ohne Rauschmittel ermöglicht.

Was man gegen die Alkoholkrankheit tun kann

Bevor sich sinnvoll von einer Therapie sprechen lässt, bedarf es zunächst der Einsicht, dass man an Alkoholsucht leidet. Ist dieser erste Schritt getan, beraten entsprechende Stellen über infrage kommende Therapieformen. Im Allgemeinen beginnt man mit dem körperlichen Entzug, der häufig in eigens dafür eingerichteten Kliniken stattfindet. Um jedoch auf lange Sicht mit der Alkoholsucht abzuschließen, empfiehlt es sich, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dabei kann man beispielsweise auf Online-Angebote oder Telefonberatungen zurückgreifen. So helfen die Experten von psychologe.de bei allen Fragen rund um das Thema Alkoholsucht.


Experten
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