Erektionsprobleme
Erektionsprobleme – was tun?

In der Wissenschaft werden Erektionsstörungen beziehungsweise Erektionsprobleme beim Mann als erektile Dysfunktion bezeichnet. Dafür gibt es verschiedene Ursachen. Erektionsprobleme können einerseits organisch bedingt sein, anderseits aber auch psychische Ursachen haben. Ein hoher Stresslevel oder eine sehr hohe emotionale Belastung kann die Lust auf sexuelle Aktivitäten vermindern, sodass die Erektionsfähigkeit des Mannes gestört ist.
Erektionsprobleme: Ursachen erkennen
Männer jeder Altersgruppe können Erektionsprobleme haben, wobei sich die Erektionsschwierigkeiten mit zunehmendem Alter häufen. Um sie zu diagnostizieren, nutzen Mediziner unter anderem die Phallografie. Dabei wird dem Mann ein Bändchen, in das Messstreifen eingebaut sind, um den Penis gelegt – ein Gerät zeichnet dann auf, wenn sich die Schwellkörper füllen. Dadurch kann der Arzt erkennen, ob die Erektionsprobleme körperlicher oder seelischer Natur sind.
Können physiologische Ursachen ausgeschlossen werden, kann ein Psychologe oder Psychotherapeut weiterhelfen. Er versucht herauszufinden, was das eigentliche Problem der gestörten Erektionsfähigkeit ist, und arbeitet dann gemeinsam mit dem betroffenen Mann an der Problemlösung. Doch das vordringlichste Ziel ist es zunächst, die Angst vor dem erneuten Versagen zu behandeln.
Erektionsprobleme: Mann ist trotzdem noch ein Mann

Die Angst, Erektionsprobleme zu bekommen, ist mitunter erst die Ursache derselben. Der Mann blockiert sich quasi selbst. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Mann keine Erektion bekommt, ohne einen Grund dafür angeben zu können. Dann setzt er sich möglicherweise selbst zu stark unter Druck. Ein Psychologe oder Psychotherapeut versucht während der Therapie, den Mann von seinen Angstgefühlen zu befreien. Weitere psychologische Ursachen für Erektionsprobleme können Konflikte mit dem Partner, Leistungsdruck, Versagensangst beim Sex oder Depressionen sein.
Das oberste Ziel der Therapie ist es, Erektionsprobleme nicht überzubewerten. Der Mann ist trotzdem noch ein Mann. Wer ein Erektionsproblem hat, das nicht durch eine körperliche Anomalie bedingt ist, und sich helfen lassen will, der kann im Internet nach geeigneten Therapeuten suchen.
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