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Führerscheinentzug

Egal ob man zu schnell gefahren ist oder einen Unfall verursacht hat: Ein Führerscheinentzug ist in den seltensten Fällen angenehm. Zudem hängt er oft mit dem sogenannten Idiotentest zusammen, wie die medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) auch genannt wird.

Führerscheinentzug
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Wenn der Führerschein weg ist

Der Entzug der Fahrerlaubnis bezieht sich im Allgemeinen auf eine Dauer von sechs Monaten, bei Geschwindigkeitsübertretungen sind es mitunter lediglich vier Wochen. Der Führerscheinentzug wird als Strafe bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung verhängt. Dies kann sowohl die Folge einer zu hohen Punktesammlung sein als auch auf ein einmaliges schweres Vergehen zurückzuführen sein. Wer beispielsweise stark alkoholisiert am Verkehr teilnimmt, sollte sich über den Führerscheinentzug nicht wundern. Da viele Menschen darauf angewiesen sind, mit dem Auto fahren zu können, wird der Führerscheinentzug oft als ungerecht oder gar existenzbedrohend empfunden. Mitunter ist es möglich, den Führerscheinentzug abzuwenden und stattdessen ein höheres Bußgeld zu zahlen. Verlassen sollte man sich jedoch nicht darauf.

Führerscheinentzug wegen zu schnellen Fahrens

Innerhalb einer Ortschaft gilt, wenn nicht anders geregelt, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Wer diese Geschwindigkeit zwischen Ortseingangs- und Ortsausgangsschild um mehr als 31 km/h überschreitet, kann mit einem Fahrverbot von vier Wochen rechnen. Außerhalb der Ortschaft gilt ähnliches ab einer Übertretung von mehr als 41 km/h. Zudem kann man sich auch nicht in Sicherheit wägen, wenn man gerade so unter den angegebenen Zahlen liegt. Denn selbst, wem mehr als einmal innerhalb eines Jahres eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h nachgewiesen wird, muss sich auf einen Monat Führerscheinentzug einstellen.

Was tun bei Führerscheinentzug?

Je nachdem, auf welchen Zeitraum sich der Führerscheinentzug entzieht und welche Folgen damit verbunden sind, kann man entweder abwarten, bis die Sperrfrist abgelaufen ist oder man bereitet sich auf die medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) vor. Die Führerschein-MPU soll feststellen, ob ein Fahrer körperlich, mental und charakterlich dazu befähigt ist, als Kraftfahrzeugführer am Straßenverkehr teilzunehmen. Idiotentest, Führerschein und die in Kauf zu nehmende Strafe lassen so manchen, dessen Führerschein weg ist, schier verzweifeln. Muss man sich nach einem Führerscheinentzug einer MPU unterziehen, ist es in jedem Fall sinnvoll, sich mit diesbezüglichen Experten zu unterhalten und auszutauschen. Im Internet findet man zahlreiche Möglichkeiten, um sich via Online- oder Telefonberatungen optimal vorzubereiten.


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