Internetsucht
Internetabhängigkeit als ernst zu nehmendes Krankheitsbild?

Obwohl die Internetsucht den Begriff der Sucht beinhaltet, ist diese Klassifikation umstritten, da es kein konkretes Rauschmittel zu geben scheint. Anders als beispielsweise bei Drogenabhängigkeit deutet im Falle einer Internetsucht nichts auf reelle körperliche Entzugserscheinungen hin. Eine psychische Abhängigkeit ist zwar durchaus erkennbar, doch diese scheint in vielen Fällen relativ gut therapierbar zu sein. Da sich Menschen, die internetsüchtig sind, kaum von ihrem Rechner trennen können, ermöglichen Online-Therapieangebote den direkten Zugang zu den Betroffenen. Zudem sind diese oft mit verhältnismäßig niedrigen Gebühren verbunden, was insofern eine Rolle spielt, als dass Krankenkassen aufgrund der fehlenden Anerkennung der Internetsucht als Krankheit die Kosten im Allgemeinen nicht übernehmen.
Was bedeutet Internetsucht überhaupt?

Unter Internetsucht versteht man die übermäßige bis unkontrollierte Nutzung des Internets. Die Abhängigkeit bezieht sich zumeist auf bestimmte Online-Angebote wie virtuelle Spielwelten, Glücksspiele oder Seiten, die sexuelle Erfüllung versprechen. Dabei werden häufig auch regulär anerkannte Suchtformen wie Kaufsucht, Sexsucht oder Spielsucht einfach mithilfe des Internets ausgelebt. So differenziert man beispielsweise zwischen Online-Spielsucht, Online-Kaufsucht oder Online-Sexsucht. Doch unabhängig davon, welches Motiv hinter der Onlinesucht steckt, ist es wichtig, sie als eigenständiges Problem zu erkennen und entsprechend zu behandeln.
Was man gegen Internetsucht tun kann
Im Gegensatz zu Suchtarten, die sich auf konkrete Substanzen beziehen, ist es bei der Internetsucht nahezu unmöglich, eine vollständige Abstinenz zu erzielen. Sowohl der Computergebrauch als auch die Verwendung des Internets sind aus dem alltäglichen Leben kaum wegzudenken. Daher geht es bei Therapieangeboten zum Thema Onlinesucht selten um einen Entzug im engeren Sinne des Wortes, sondern vordergründig um die Schulung eines bewussten Umgangs mit dem Medium Internet. Dieses Therapieziel wird vor allem im Rahmen ambulanter Angebote verfolgt, doch es gibt inzwischen auch Einrichtungen, die Betroffene stationär aufnehmen, um das Erlernen eines kontrollierten Nutzungsverhaltens zu begleiten. Im Hinblick auf die Vernachlässigung der eigenen Familie, die unter der Internetsucht des Betroffenen leidet, empfiehlt sich mitunter auch eine Ehe- oder Familientherapie.
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Beratende Psychologin, Familien-, Ehe- Paartherapeutin, klienten-/personzentrierte Gesprächsführung, Coaching, Gesundheitsberatung |
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Beziehungsprobleme, Konflikte, Ängste, Phobien, Depression, Stress, Burnout & Psychosomatik - gestalttherapeutisch & tiefenpsychologisch fundierte Beratung |
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Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Gestalttherapeut. Traumatherapeut. Coaching bei Erziehungs- Paar- und persönlichen Problemen. Gemeinsam mit Ihnen bemühe ich mich um eine Lösung. |
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Dipl.-Psychologin, als Therapeutin in psychosomatischer Klinik tätig; tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Erziehungs- Paar- und Gesundheitsberatung, Coaching für Alltag und Beruf. |
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Approbierte psychologische Psychotherapeutin (auch für Kinder- und Jugendliche), Supervisorin, 20 Jahre psychotherapeutische Berufserfahrung. Achtsam und kompetent. |
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