Medikamentensucht
Wie entsteht Medikamentensucht?

Die meisten Menschen haben im Laufe ihres Lebens schon mindestens einmal Medikamente eingenommen. In nahezu jedem Fall besteht ein gewisses Risiko, hinsichtlich der Medikamenteneinnahme ein Suchtverhalten zu entwickeln. Dennoch bezieht sich die Medikamentensucht überwiegend auf Schlaf- und Beruhigungsmittel, Appetitzügler sowie Schmerz- und Betäubungsmittel. Der Übergang von einer gesundheitsfördernden zu einer gesundheitsschädlichen Einnahme ist zumeist schleichend und wird von den Betroffenen häufig nicht als besorgniserregend eingestuft. Wer beispielsweise nach der Absetzung von Schlaftabletten wieder an Schlaflosigkeit leidet, interpretiert dies eher als Rückfall und nicht als mögliche Entzugserscheinung. In der Folge wird erneut auf das entsprechende Medikament zurückgegriffen. Im Laufe der Zeit nimmt die Wirkung des jeweiligen Medikamentes ab, sodass die Dosis erhöht werden muss, um weiterhin beschwerdefrei zu bleiben. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten wird der entsprechende Arzt möglicherweise auf die Suchtgefahr aufmerksam und hilft dem Patienten, andere Wege zu finden. Eine psychotherapeutische Begleitung ist dabei oft sinnvoll. Mittels einer psychologischen Online-Beratung kann man sich diskret zum Thema Medikamentensucht oder Tablettensucht beraten lassen.
Häufigkeit der Medikamentensucht
Es mag kaum überraschen, dass gerade ältere Leute öfter von Medikamentensucht betroffen sind als jüngere. Altersbedingte Beschwerden machen die Einnahme von Medikamenten häufig erforderlich. Zudem neigen Frauen statistisch gesehen eher dazu, auf Medikamente zurückzugreifen als Männer. Bei Appetitzüglern oder verdauungsanregenden Mitteln liegt der Frauenanteil bei der Medikamentensucht beispielsweise bei zwei Dritteln. Doch auch bei Schlaf-, Schmerz- und Beruhigungsmitteln scheint das weibliche Geschlecht suchtanfälliger zu sein als das männliche.
Medikamentensucht in Abgrenzung zu Medikamentenmissbrauch

Eine Medikamentenabhängigkeit ist nicht mit Medikamentenmissbrauch gleichzusetzen. Bei Letzterem gab es im Allgemeinen nie eine medizinische Indikation, mit der die Einnahme eines bestimmten Medikamentes erklärt werden könnte. Stattdessen werden beim Medikamentenmissbrauch Wirkstoffe zweckentfremdet eingesetzt, um beispielsweise einen anderen Bewusstseinszustand zu erreichen.
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Beratende Psychologin, Familien-, Ehe- Paartherapeutin, klienten-/personzentrierte Gesprächsführung, Coaching, Gesundheitsberatung |
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Diplom-Psychologin, Systemische und Familientherapeutin (DGSF), einfühlsame, lösungs- und ressourcenorientierte Beratung |
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Beziehungsprobleme, Konflikte, Ängste, Phobien, Depression, Stress, Burnout & Psychosomatik - gestalttherapeutisch & tiefenpsychologisch fundierte Beratung |
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Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Gestalttherapeut. Traumatherapeut. Coaching bei Erziehungs- Paar- und persönlichen Problemen. Gemeinsam mit Ihnen bemühe ich mich um eine Lösung. |
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Dipl.-Psychologin, als Therapeutin in psychosomatischer Klinik tätig; tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Erziehungs- Paar- und Gesundheitsberatung, Coaching für Alltag und Beruf. |
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