Mobbing am Arbeitsplatz
| Wenn Sie gegen Mobbing am Arbeitsplatz was tun möchten, können Sie die fachkundige Beratung durch einen unserer kompetenten Experten nutzen, egal ob Sie direkt oder indirekt betroffen sind. |
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Wenn die Arbeit zur psychischen Belastung wird

Mobbing am Arbeitsplatz kommt häufiger vor, als man denkt. Bei Untersuchungen geht man davon aus, dass circa neun Prozent aller Arbeitnehmer davon betroffen sind, wobei sich lediglich ein Prozent als Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz outet. Die Mobbinghandlungen variieren zudem so stark, dass eine objektive Feststellbarkeit über tatsächliches oder eingebildetes Mobbing am Arbeitsplatz mitunter schwierig ist. Verschiedene Definitionen geben jedoch eine grundlegende Richtlinie vor. So versteht das Bundesarbeitsgericht unter Mobbing am Arbeitsplatz „das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte.“ Welche Handlungen in diese Definition passen, scheint jedoch eine Auslegungssache zu sein. Mögliche Kriterien für das nachweisliche Vorliegen von Mobbing am Arbeitsplatz haben schwedische Analysen ergeben. So lässt sich sinnvoll von Mobbing am Arbeitsplatz sprechen, wenn dem Arbeitnehmer von Vorgesetzten die Möglichkeit, die eigene Meinung zu äußern, entzogen wird; ständige Kritik an der Leistung des Arbeitnehmers geübt wird; die soziale Isolation eines Arbeitnehmers mittels Versetzung in einen Raum weitab von Kollegen angestrebt wird; Drohungen ausgesprochen werden oder persönliche Eigenheiten des Betroffenen Anlass zu Spott und Häme sind. Bei dieser Aufzählung handelt es sich allerdings nur um einen Auszug, da Arbeitsplatz-Mobbing viele Gesichter hat.
Mobbing, Arbeitsplatz und dazugehörige Komplikationen

Die sicherste Methode, sich dem Mobbing am Arbeitsplatz zu entziehen, besteht sicher in einem Wechsel der Arbeitsstelle. Dass dies nicht so einfach ist, wie es klingt, liegt auf der Hand, zumal es Mobbing am Arbeitsplatz in jedem Unternehmen geben kann. Daher ist es wichtig, sich mit den Ursachen zu befassen, auch wenn man sie oft nicht ändern kann. Dies dient letztlich dem Schutz der eigenen Psyche, da Mobbingopfer die Schuld oft bei sich selbst suchen und häufig mit psychologischen Folgeschäden, wie großer Unsicherheit oder defensivem Verhalten, zu kämpfen haben. Um sich gegen den psychischen Druck, dem man beim Mobbing am Arbeitsplatz ausgesetzt ist, erfolgreich zu wehren, können Betroffene Hilfe bei psychologischen Beratern und Experten suchen. Gegen Mobbing am Arbeitsplatz was tun, ist jedoch nicht nur wichtig, wenn man selbst der Geschädigte ist, sondern auch, wenn Kollegen betroffen sind.
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Diplom-Psychologin mit Ausrichtung tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Familien-, Ehe- Paarberatung, Coaching für Alltag und Beruf |
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