Zwangsgedanken
Was versteht man unter Zwangsgedanken?

Zwangsgedanken zu haben, ist eine Zwangserkrankung, bei der sich Betroffene nicht von bestimmten Gedanken lösen können. Die Inhalte dieser Gedanken lassen sich grob in vier Klassen unterscheiden. So differenziert man zwischen sexuellen, religiösen, aggressiven sowie ordnungsbezogenen Zwangsgedanken. Letztere können sowohl die Furcht vor Schmutz als auch die pedantische Einhaltung von Ordnungssystemen bedeuten. Hinsichtlich aggressiver Zwangsgedanken werden von Betroffenen oft Zwangsvorstellungen beschrieben, in denen sie ihren Kindern oder anderen emotional nahestehenden Menschen etwas antun. Die Sorge darum, ob sie zu derlei Taten fähig wären, begleitende Schuldgefühle aufgrund des Vorhandenseins solcher Zwangsgedanken und die Unfähigkeit, sich dagegen zu wehren, lassen Betroffene oft verzweifeln. Zwangsgedanken werden daher als besonders erdrückend empfunden.
Zwangsgedanken: Therapie
Wer von Zwangsgedanken geplagt wird, sollte möglichst frühzeitig darüber sprechen und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Je länger sich Zwangsvorstellungen manifestieren und den Alltag beeinflussen, umso schwerer scheint es zu sein, die Selbstkontrolle wiederzuerlangen. Mit einer Verhaltenstherapie können jedoch in jeder Phase und bei jeder Ausprägung gute Erfolge erzielt werden, die den Betroffenen wieder ein annähernd normales Leben ermöglichen. Im Rahmen einer solchen Therapie werden Menschen, die ihre Zwangsgedanken besiegen wollen, mit denselben konfrontiert und darin geschult, sie zu kontrollieren.
Zwangsgedanken: Selbsthilfe

Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen, die sich mit dem Thema Zwangsstörungen befassen. Vor allem im Hinblick auf Zwangsgedanken kann es ausgesprochen hilfreich sein, sich mit anderen auszutauschen. Zum einen gibt es den Betroffenen das gute Gefühl, mit ihren Problemen nicht allein zu sein, zum anderen können andere Menschen Wege aufzeigen, die Zwangsgedanken in den Griff zu bekommen. Nichtsdestotrotz ist eine psychologische Betreuung und Therapie in jedem Fall sinnvoll. Wer sich scheut, eine psychotherapeutische Praxis aufzusuchen, kann auch entsprechende Angebote im Internet nutzen. Geschulte Therapeuten, Heilpraktiker oder medizinische Experten helfen gern mit E-Mail-Beratungen oder telefonischer Betreuung.
|
Beziehungsprobleme, Konflikte, Ängste, Phobien, Depressionen, Stress, Burn-out & Psychosomatik - gestalttherapeutische & tiefenpsychologisch fundierte Beratung und Begleitung - Coaching im Beruf |
|
|
Dipl. Psychologe, lösungsorientiertes einfühlsames zuhören, bei Ängsten, Depressionen, Nöten, traumatischen Belastungsstörungen, menschliche Beratung, |
|
|
Beratung bei persönlichen, Erziehungs- und Paarproblemen. Gestalttherapeut. Traumatherapeut. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Gemeinsam mit Ihnen bemühe ich mich um eine hilfreiche Lösung. |
|
|
Diplom-Psychologin mit Ausrichtung tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Familien-, Ehe- Paarberatung, Coaching für Alltag und Beruf |
|
|
Aufgrund meiner psychotherapeutischen Berufserfahrung und meiner menschlichen Reife ist es mir möglich, Ihnen Wege aufzuzeigen, wie Sie wieder in Glück und Fülle des Lebens kommen können. |
|





