Zwangsstörung
„Der Zwang ist ein Übel ...

... aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.“ Dies meinte zumindest der altgriechische Philosoph Epikur, wobei er zu verkennen schien, dass weite Bereiche des menschlichen Lebens verschiedenen Zwängen unterworfen sind und sein müssen, um ein friedliches Zusammenleben innerhalb einer Gesellschaft und Gemeinschaft zu ermöglichen. Wenn von Zwangsstörungen die Rede ist, gehen diese jedoch weit über allgemein anerkannte Regeln oder Zwänge hinaus. Der Übergang von normalem zu pathologischem Verhalten ist bei einer Zwangsneurose oft fließend. Vor allem im Hinblick auf Zwangshandlungen wird beispielsweise ein übertriebenes Kontrollverhalten mitunter als liebenswerter Spleen abgetan. Schaut eine Frau vor der Abreise in den Urlaub vorsichtshalber zehnmal nach, ob sie wirklich den Herd ausgeschaltet und alle Fenster geschlossen hat, machen sich die wenigsten Sorgen über eine möglicherweise zugrunde liegende Zwangserkrankung. Erst wenn ein solches Kontrollverhalten den Betroffenen daran hindert, zuverlässig seine alltäglichen Pflichten zu erfüllen, weil er zwanghaft alles nachprüft, werden Außenstehende stutzig.
Arten von Zwangsstörungen

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, wobei beide von den Betroffenen als gleichermaßen belastend empfunden werden. Bei Zwangsgedanken handelt es sich um Ideen oder Vorstellungen, die unwillkürlich ins Bewusstsein vordringen und zu dessen vornehmlichem Inhalt werden. Eine Zwangsstörung macht die Erfüllung alltäglicher Aufgaben oft unmöglich, da man auf keine Zwangsstörung wirklich Einfluss hat. Zwangshandlungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen ebenfalls in erheblichem Maße. Zu den häufigsten Abwandlungen einer Zwangsstörung gehören der Waschzwang, der Kontrollzwang, der Ordnungszwang oder der Sammelzwang. Die letztgenannte Zwangsstörung rückt vor allem im Hinblick auf sogenannte Messies immer wieder in den Fokus der Medien. Zwangserkrankungen sind für Menschen, die unter ihnen leiden, keineswegs angenehm und bedürfen einer professionellen Beratung. Psychotherapeuten können im Rahmen von Verhaltenstherapien eine vorhandene Zwangsstörung eindämmen und den Betroffenen dabei helfen, trotz einer Zwangsstörung ein annähernd normales Leben zu führen.
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Diplom-Psychologin, Systemische und Familientherapeutin (DGSF), einfühlsame, lösungs- und ressourcenorientierte Beratung |
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Beziehungsprobleme, Konflikte, Ängste, Phobien, Depression, Stress, Burnout & Psychosomatik - gestalttherapeutisch & tiefenpsychologisch fundierte Beratung |
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Dipl. Psychologe, lösungsorientiertes einfühlsames zuhören, bei Ängsten, Depressionen, Nöten, traumatischen Belastungsstörungen, menschliche Beratung, |
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Dipl. Psychologin, Hypnotherapeutin, Lösungs- und ressourcenorientierte Beratung "Gehen Sie erste Schritte in ein neues, zufriedeneres Leben" |
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Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Gestalttherapeut. Traumatherapeut. Coaching bei Erziehungs- Paar- und persönlichen Problemen. Gemeinsam mit Ihnen bemühe ich mich um eine Lösung. |
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